Liebe Freunde!
Es wieder Zeit für ein Update aus Down Under – das Leben
hier ist und bleibt sehr interessant J
Zuerst natürlich wieder ein ganz großes „Dankeschön“ an alle Beter und Spender!
Trotz der Entfernung kommen beide hilfreich hier an J Also, auf geht’s…
DAS Highlight dieses Jahres hatte ich im letzten Bericht aus
Platzgründen nicht mit aufgenommen: Im Juli / August war ich nach 1,5 Jahren Australien
endlich wieder mal auf deutschem Boden und habe dies sehr genossen. Alle
Begegnungen sprengen den Rahmen, daher die Eckdaten: 4 Wochen war ich in Deutschland und davon immerhin 6
Tage zu Hause (es gab aber genug Zeit mit der Familie!). Die restliche Zeit
habe ich mit Zug und Auto (danke Felix) die Republik bereisen und viiiielen Freunden
wieder mal persönlich „Hallo“ sagen können. Neben vielen langen Nächten,
versunken in tiefen Gesprächen waren die Highlights sicher der Besuch der
beiden Hillsong Gemeinden (Düsseldorf und Konstanz), ein Wiedersehen mit Freund
und Mentor Marcus Rose und eine großartige Hochzeit in hohen Norden. Und Zeit
bei meinen Großeltern, Tanten und Onkeln. Und Treffen mit Freunden in
Sindelfingen. Und in Kiel. Und in Tübingen. Und und und – ihr seht: Eine
großartige Zeit und bin voller Vorfreude auf ein erneutes Wiedersehen J Als der Flieger dann
wieder zurück nach Hause ging (kompakte 24h Reise von Hamburg über Dubai nach
Sydney), war schon ein bisschen Abschiedskummer dabei.
Wieder in Australien angekommen, ging der College- und Gemeindealltag aber auch
gleich wieder voll los. Praktikum bei CityCare (der diakonischen Einrichtung
der Hillsong Church), Leiten des Tontechnik-Teams in einem der
Satellitengemeinden (MacQuarie!), Helfen bei der „Songwriting Masterclass“ im
Rahmen der wöchentlichen Musikteamtreffen etc. Langweilig wird’s hier auf jeden
Fall nicht. Die Unterrichtsfächer sind alle neue (verglichen zum letzten
Semester) und weiterhin sehr interessant – Highlights sind die hitzigen
Diskussionen in Theologie und wirklich augenöffnende Einblick in den
Römerbrief. Die musikalische Seite der Medaille ist weiterhin Songwriting, und
das läuft erfreulicherweise sehr gut J
Im Moment habe ich 2,5 Songs fertig und ein paar „in der Pipeline“. Teil des
Stundenplans ist auch das sogenannte „Performance Showcase“, eine Art offene
Bühne für jeden, der einen musikalischen Beitrag präsentieren möchte. Ist auf
jeden Fall lehrreich, eigene Songs zu präsentieren und Publikumsfeedback zu
bekommen ;-)
Auch das Gemeindeleben
steht hier nie still, Höhepunkt ist das gerade erscheinende Album der Hillsong-Jugend,
betitelt „Young + Free“. Wenn ihr die Chance habt, holt es euch / ladet es
runter – die Musik ist extrem ohrwurmig und radiotauglich. Anfang November
findet die nächste Männerkonferenz statt, in der wir sicherlich mit unserem
Haus bei den Dodgeball-Meisterschaften antreten werden. Und wir treffen uns
weiterhin regelmäßig mit den Deutschen vom College hier vor Ort – geniale und
große Truppe, siehe Bild. So fern ist Deutschland doch nicht :-)
Apropos Haus: Wir
haben ein paar neue Gesichter dazubekommen und die Atmosphäre ist gerade sehr
gut und ich genieße es richtig, mit diesen tollen Menschen zusammenleben zu können.
Auf dem Foto seht ihr einen eher unernsten Versuch, uns ansehnlich zu
präsentieren. Von links nach rechts: Jan (Deutschland), Jared (Südafrika),
Lukas (Schweiz), Sven (Deutschland), Ben (Deutschland), Aaron (USA), Timo (Deutschland),
liegend: Olli (Timos Bruder und zu Besuch). Lustige Truppe, für alle Späße zu
haben, seien es Fußballturniere, Grillabende, gemütliche Runden am See oder schweißtreibende
Sportübungen.
Und: Ich bin sehr froh, nach 1,5 Jahren Doppel- und Dreierzimmer
wieder meine eigenen 4 Wände zu haben. Der Ausblick ist echt schick.
Arbeits-mäßig
läuft es nach wie vor gut: Ich habe immer noch meinen Job im Verkauf bei CI
Scientific und ab und zu gehe ich mit Jared auf die Straße zum musizieren. Alles
in allem komme ich über Runden und ein bisschen was übrig ist immer J Bei CI stellen wir
gerade wieder neue Leute ein.
Was gibt es sonst
noch zu erzählen? Es wird Frühling, was hier heißt : Temperaturen über
30°C, Buschfeuer und oft kräftiger Wind. In der Gemeinde herrschen meist eisige
Temperaturen von gefühlten 15°C (real 18…20°C) – an den Umschwung muss ich
wieder gewöhnen. Ansonsten helfe ich noch einer befreundeten Songwriterin beim Aufnehmen
ihres ersten Albums – die erste Session war schon und ich bin sehr gespannt auf
das Endergebnis!
Das wars auch schon wieder – Danke fürs Lesen und ich hoffe,
ihr konntet bei dem Einblick in meine Welt ein wenig schmunzeln ;-) Vielen Dank
nochmal für alle Unterstützung im Gebet und in Spenden. Bitte betet für Weisheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen
und durchzuziehen und für eine gehörige Portion Mut. Ein kleines Update in
Richtung Zukunft kommt bald.
Euer Sven aus Tralien

