Dienstag, 28. April 2015

Es geht weiter...

Liebe Freunde!

Hier wieder ein Update aus Down Under! Vielen Dank für alle eure Unterstützung, sei es in Gebet oder durch Spenden. Es hilft mir und ich fühle mich dadurch getragen – vielen Dank für euer Vertrauen in mich!

Seit dem letzten Eintrag ist einiges passiert, sicherlich auch bei euch. 2015 ist nun schon wieder fast halb vorbei - bei mir auf jeden Fall eine aufregende Zeit!

Mitte November ging mein vorletztes Semester hier am Hillsong College vorüber, letzte Hausarbeiten wollten eingereicht werden, und letztlich hat es alles gut geklappt. Im Vergleich zu den ersten beiden Jahren war das dritte Jahr anspruchsvoller – sowohl akademisch als auch mit allen „Drum Herum“. Einer der ersten Dinge, die uns am Anfang des dritten Jahres erzählt wurden, war, das wir lernen würden, mehrere Sachen in unserem Leben gleichzeitig auf einem hohen Niveau zu jonglieren. Ich dachte mir: „Ja sicher...“. Rückblickend (und auch vorausblickend für dieses Semester) hat sich dieses Statement sehr bewahrheitet. Arbeit, Hausarbeiten, Freunde, Sport, Hauskreise, Vorlesungen, Ruhezeiten, Mitarbeiten in der Kirche, Gebetsleben – Wenn nur eine dieser Dinge auf der Tagesordnung stünde, kein Problem. Die Crux ist: Es passiert alles zugleich ;-) Sagen wir so: Ich hatte Momente der Verzweiflung, bin mittlerweile aber stress- und fehlerresistenter geworden. Zurück zum College: Wie erwähnt bin ich jetzt im letzten Semester, und viele Dinge kommen jetzt zum Ende.

College beiseite war natürlich Weihnachten ein großes Thema – Schließlich will der Geburtstag des einflussreichsten Mannes der Geschichte gebührend gefeiert werden J Neben den üblichen Weihnachtsgottesdiensten haben wir ein Musical aufgeführt, das sogar im Live Stream zu sehen war. 8 x 1.5h volles Programm mit Gesang, Tanz, Gitarren und dem Weihnachtsmann. Es war atemberaubend! Und großartig, davon Teil gewesen sein zu können! Am 25.12. haben wir uns mit vielen der daheimgebliebenen Studenten (Daheim = Sydney; wie sich die Dinge ändern…) getroffen und ein opulentes BBQ genossen. 80 Leute, 10 Mann Organisationsteam, viele volle Bäuche und glückliche Gesichter J

Den Januar hab ich vor allen zur Vorbereitung genutzt: Arbeiten und für das Semester anzusparen. Nebenher hab ich angefangen, viele Bücher in Richtung „Finanzen“ zu lesen. Ende des Monats gings dann wieder mit dem College los, und eins meiner ersten Ziele war, alle Hausarbeiten abzuarbeiten, um später im Semester keinen Stress damit mehr zu haben - hat gut geklappt J

März war voll mit Kirchenveranstaltungen. Wie auch die letzten Jahre war die „Colour Conference“ (Frauenkonferenz) natürlich ein Highlight. Zwei Wochenenden, internationale Gastredner, und ca. 25000 Frauen. Ich hatte die Gelegenheit, in einem großartigen Team mitzuarbeiten, und es war echt eine gute Zeit. Direkt im Anschluss war dann Ostern an der Reihe – der höchste christliche Feiertag geht hier natürlich nicht einfach so vorbei. Am Ostersonntag waren wir mit der ganzen Kirche in Sydney-City und haben die Passionsgeschichte und die Auferstehung gemeinsam gefeiert. Ein geniales Theaterstück und eine großartige Rednerin (Christiane Caine) haben dazu viel beigetragen J

Abseits von all diesen Dingen merke ich immer mehr, wie viel mir die Leute und die Gemeinschaft hier bedeuten. Es fängt mit meinen WG-Genossen an (insgesamt 4 Deutsche, 1 Amerikaner und 1 Franzose) – alles großartige Männer, mit den von tiefen „Gott und die Welt“ – Gesprächen bis hin zu völligem Nonsens alles geht. Sehr cool. Durch College und Kirche haben wir auch außerhalb der WG viel Kontakt. Eine weitere Gruppe, die mir hier sehr ans Herz gewachsen ist, sind die Hauskreise, in denen ich involviert bin. Im Moment nehme ich an einem teil, in dem ich schon seit mehr als einem Jahr bin – großartige Leute, und es ist echt genial, mit diesen Leuten durchs Leben zu gehen. Außerdem leite ich zwei Hauskreise – beide nicht alleine, sondern mit anderen zusammen. Einen alle zwei Wochen am Dienstag. Der besteht mehr aus College-Studenten, sodass es dort immer was zu bereden gibt. Der andere Hauskreis findet wöchentlich am Sonntag statt, wo wir uns immer direkt vor einem der Gottesdienste treffen. Hier sind es mehr Leute, die bereits im Berufsleben stehen. Alles in allem macht es echt Spaß! Höhepunkt war auch mein Geburtstag vor 3 Wochen – bei der Feier waren echt viele Leute (um die 40), viel Essen (Grill!), Lagerfeuer und ein Feuerkünstler (mit Feuerspucken und so). Voll gut.

So weit erstmal zu allem, was hier in Australien vor sich geht. Die große Frage ist natürlich: „Und danach?“ – und da ist tatsächlich einiges passiert. Mein Semester hier ist offiziell Anfang Juli vorbei, und mein Visum ist noch bis Mitte September gültig. Die Zeit von Juli bis September werde ich nutzen, um 1) ein paar Projekte auf Arbeit abzuschließen, 2) zu reisen (Australien oder Neuseeland) und 3) meine Aufgaben und Verantwortlichkeiten weiterzugeben, denn (Trommelwirbel…) ich gehe nach BERLIN. Dort werde ich mich einer Kirche anschließen und erstmal wieder Vollzeit arbeiten. Das ist erstmal der mittelfristige Plan – mehr dazu, wenn das Datum näher rückt. Bis dahin werde ich über Himmelfahrt & Pfingsten für 10 Tage in Deutschland sein. Hauptgrund ist die Hochzeit meines guten Freundes Julian, für den ich Trauzeuge bin. Darüber hinaus werde ich ein paar Tage in Berlin verbringen, um dort mit ein paar Freunden und Pastoren zu reden. Auf jeden Fall eine sehr gute Gelegenheit, um „mal zu schauen“, was geht. Eure Gebete sind an dieser Stelle sehr willkommen – vor allen Dingen für Weisheit, die Dinge mit Gottes Augen zu sehen.

Das wars erstmal von meiner Seite. Ich freue mich, auch von euch zu hören!

Beste Grüße aus Tralien,

Sven

Dienstag, 11. November 2014

Endspurt?

Liebe Freunde,

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass mein letzter Eintrag auch schon wieder eine Weile her ist – höchste Zeit also für ein Update J

Das Wichtigste zuerst: Ich lebe noch J Und wie gewöhnlich hat sich hier einiges getan. Unter anderem habe ich mich Ende Mai dazu entschieden, mein drittes (und letztes) Jahr am Hillsong College anzufangen – und jetzt ist das erste Semester davon auch schon fast vorbei. Und: Es hat sich gelohnt. Die Fächer und der Unterricht sind wirklich richtig gut. Einen großen Teil bildet das Praktikum mit einem der Pastoren (oder Angestellten) der Hillsong Church. Ich habe mein Praktikum mit Pastor Terry, der u.a. Verantwortlicher für einen der Sonntagsgottesdienste ist. Dabei helfe ich ihm und meine Hauptaufgabe ist hier, auf die ca. 30 Freiwiliigen aus dem College aufzupassen.

Großes Highlight dieses Jahr war wie immer Hillsong Conference Anfang Juli – 1 Stadion, 20 000 Leute, 5 Tage volles Programm – der Wahnsinn. Dieses Mal habe ich im Übersetzungsteam mitgeholfen und die Predigten für ein paar Leute simultan ins Deutsche übersetzt. War eine echt große Herausforderung, und hat aber mega Spaß gemacht. Es ist echt interessant, deutsche Entsprechungen für so viele englische Begriffe zu finden. Nach den 5 Tagen war eine kleine Pause auch wohlverdient J Einer der Pluspunkte des Übersetzens war sicherlich, dass ich quasi die ganze Conference mitbekommen habe, also alle Predigten, alle Musikstücke, etc. An dieser Stelle sticht ein Gottesdienst mit Pastor Bill Hybels aus der Willow Creek Church heraus, der in mir eine neue Leidenschaft für die Ortsgemeinde angefacht hat. Wir können so viel erreichen!

Neben dem College passiert natürlich auch so einiges. Zusammen mit einer Freundin habe ich dieses Semester einen Hauskreis gestartet, was eine großartige Erfahrung und neue Lernkurve für mich war. Da sie leider zurück nach Mexiko geht, war ich die letzten beiden Wochen damit beschäftigt, Leute zu finden, die diese Rolle übernehmen können – und, siehe da: Sogar zwei Leute haben sich gefunden, in ihre Fußstapfen zu treten! Jetzt leiten wr den Hauskreis zu dritt, und auf längere Sicht werden die beiden das allein stemmen J Darüber hinaus werde ich noch einen weiteren, kleineren Hauskreis starten, und vor allem Männer der Schöpfung dort mit reinnehmen – ich freu mich drauf und bin gespannt!

Eine weitere Neuigkeit ist, das ich wieder ein Auto habe! Nach ein paar Reparaturen und der Anmeldung, konnte der „Weiße Reiter“ Anfang September die Straßen unsicher machen. Für alle Interessierten: Es ist ein Hyundai Excel, Baujahr 2000, hat um die 130000 km aufm, Buckel. Fährt sich gut, und ist hier ein echter Segen!

Und sonst? Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich in einem Fitnessstudio angemeldet, in das ich jetzt ca. 2 - 3 mal die Woche gehe. Meist mit Timo, einem meiner besten Freunde hier. Mit ihm werde ich auch in eine WG ziehen – ja, es ist wieder Zeit für einen Umzug! Ist ja auch schon wieder mehr als ein halbes Jahr her ;-) Gemeinsam mit 5 anderen Freunden ziehe ich in eine Wohnung gegenüber der Hillsong Church. In 2 Wochen geht’s los, die Vorbereitungen laufen.

Ein wichtiger Bestandteil meiner Woche ist nach wie vor die Arbeit, wo ich vor ein paar Monaten aus dem Verkauf ins Qualitätsmanagement gewechselt bin. Die Abteilung besteht im Moment aus mir, und es gibt viel zu tun. Da bin ich ganz froh, dass ich während der Collegeferien ein paar mehr Stunden reinstecken kann, um endlich ein paar Sachen abzuschließen. Da wir (noch) ein recht kleines Unternehmen sind, sind die Auswirkungen recht schnell zu sehen. Das Betriebsklima ist im Moment gut, und ich arbeite gern in dem Unternehmen.

Und jetzt? Jetzt sind noch 2 Wochen College und dann geht’s in den wohlverdienten Sommerurlaub, den ich vor allem zum Arbeiten nutzen werde. Der Umzug ist in 2 Wochen, und wenn alles hinhaut, geht’s vielleicht sogar noch richtig in den Urlaub. Das nächste Semester fängt Ende Januar an, und Juli 2015 ist das Hillsong College dann wirklich zu Ende. Im Moment überlege ich sehr ernsthaft, wie der nächste Schritt nach dem College aussieht – mehr dazu bald und wenn die Zeit reif ist.

Seid gesegnet und ich freue mich natürlich, von euch zu hören!

Sven

Montag, 5. Mai 2014

Alles neu macht der Mai!


Liebe Freunde, 

Zu lang ist es her seit dem letzten Update – aber nun. Zuerst immer wieder „Vielen Dank“ an alle Beter und Spender! Jetzt aber gleich los ;-)
 
Seit dem letzten Blogeintrag ist schon wieder Zeit ins Land gegangen. Über Weihnachten und Silvester werde ich nicht viele Worte verlieren – so viel sei gesagt: Es war gut, einen zweiten Jahreswechsel im Kreis der Freunde hier zu verbringen. Teilweise war es wirklich unerträglich warm (46°C ist einfach kein Spaß mehr), aber irgendwie gings dann doch – Gott sei Dank für Klimaanlagen ;-) Der Januar an sich war recht entspannt, im Nachhinein ist der Monat mehr ein Sprungbrett gewesen, denn es wurde echt turbulent. Die Tatsache, dass ich erstmal nicht mehr am Hillsong College weiterstudiere, brachte einige wichtige „Statusänderungen“ mit sich – allen voran ein neues Visum und eine neue Wohnung. Ganz abgesehen von einem neuen Tagesablauf und eben „nicht mehr im College sein“; viel Veränderung also – Das Ganze hab ich mit einem guten alten Vollbart kompensiert ;-)

Alles Materielle, was ich auf dieser Seite der Ewigkeit besitze.
Es geht nichts über Bärte.
Die erste Herausforderung war das Finden einer neuen Bleibe, was sich doch schwieriger rausstellte, als ich dachte – Ende Januar bin ich für 3 Wochen in ein Haus gezogen, nur um dann Mitte Februar erneut umzuziehen. Erstaunlich, wenn alle mein Habe auf einen kleinen Truck passt. Jetzt wohne ich wieder 10 Minuten Fußweg von der Hillsong Church weg, mit 7 (zwischenzeitlich 8) anderen Herren der Schöpfung. Ja, es ist sauber und ja, wir kommen sehr gut zurecht J Ich teile mir ein Zimmer mit Ian, einem eher stillen Amerikaner, den ich aber schon seit meinem ersten Jahr hier in Sydney kenne. Ansonsten ist es eine sehr coole Gemeinschaft und das Haus ist echt riesig, mit Garage und einem hauseigenen Mango-Baum. Und abends fliegen Fledermäuse (geschätzte Flügelspannweite ca. 50-70 cm) in unserem Garten und laben sich den Obstbäumen. Also, meine neue Adresse lautet:
                Sven Büttner
                6 Foveuax Tce
                Baulkham Hills NSW 2153

Es lebt sich wahrlich nicht schlecht für die 8 Herren der Schöpfung.
Das nächste große Unterfangen war das Visum. Da ich als nicht mehr Student bin, musste ich mir eine andere Aufenthaltsberechtigung besorgen. Offiziell bin ich nun auf einem „Working Holiday“ – Visum; das ist Visum, was viele der deutschen Backpacker haben. Das berechtigt mich, einem Jahr in Australien zu bleiben, umherzureisen und zu arbeiten – im Moment arbeite ich vor allen Dingen, dazu später mehr. Um das Visum zu bekommen, musste ich mich aus dem Ausland bewerben – und das hat gut zum Stresslevel Anfang des Jahres beigetragen ;-)

Das Gute war: Ich wurde gerade dazu gezwungen, nach Neuseeland zu gehen (Achtung, Sarkasmus :-) und das war definitiv eine Erfahrung fürs Leben. Mitte Februar bin ich nach Auckland geflogen, und von da aus weiter nach Norden, zu einem Ort namens Whangarei („Wh“ wird wie „F“ ausgesprochen). Dort bin ich bei einer Bekannten „über Ecken“ unserer Familie untergekommen: Viele gute Gespräche, sie hat mich auf diesem Teil der Insel rumgeführt und es war einfach eine richtige Zeit. Um einer Frage Antwort zu geben: Nein, ich war nicht im Hobbitdorf J Für alle Nicht- „Herr der Ringe“ Leute: Auf Neuseeland wurde die Trilogie „Herr der Ringe“´gefilmt, überwiegend im Süden der Nordinsel und auf der Südinsel. Ich war im Norden der Nordinsel und leider reichte das Geld nicht, um nochmal so weit zu reisen… Trotzdem wie gesagt eine großartige Erfahrung. Höhepunkt war der Besuch am Cape Reigna (siehe Foto), dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Auf dem Foto seht ihr von links den Pazifik kommen, von rechts den Tasmanischen Ozean, und diese beiden Wassermassen treffen in einem ca. 1 km2 großen Gebiet aufeinander – pure Naturgewalt.
Ozeane kollidieren.
Eindrücklich war auch das Zusammenleben der Ureinwohner und der britischen Kultur – anders als in Australien hat die Integration hier sehr gut geklappt. Viele der Ortsnamen sind in der Sprache der Maori, und sozial gibt es für keine der beiden „Völker“ Nachteile (zumindest nicht sichtbar für mich als Außenstehenden). Auf dem Foto seht ihr mich mit einem der Leute beim Grimassen-schneiden. Endlich habe ich jemanden gefunden, der mithalten kann ;-)

Ein Maori und ich.
Zurück aus Neuseeland ging dann das „normale Leben auf der anderen Seite der Erde“ los, in dem ich auch jetzt gerade bin und mich zunehmend wohlfühle. In einer normalen Woche arbeite ich Montags bis Freitag von ca. 8 – 16 Uhr, nehme mir danach ca. 1-2 Stunden Zeit zum Bibel lesen, beten etc und dann geht’s ins Abendprogramm: Dienstag Hauskreis, Mittwoch Abendcollege und Donnerstag Treffen des Kreativteams. Samstag gehen wir oft auf Tagesausflüge, und Sonntag eben Gemeinde.

Zur Arbeit: Ich arbeite bei der gleichen Firma (CI Scientific). Im Moment (wie die letzten 1, 2 Jahre auch), sind wir auf Wachstumskurs – ein neuer Standort in Melbourne wurde jüngst eröffnet, und seit einer Weile habe ich die Ehre, mit einem irischen Kollegen im Verkauf zusammenzuarbeiten. Nebenbei ist er Stand-Up Comedian; eins sei gesagt: es ist nie langweilig und spaßig zu arbeiten J Ich mache nach wie vor im Verkauf mit; dadurch, dass ich mehr als vorher arbeite, mache ich auch immer mehr Qualitätsmanagement, was mir von meinem Naturell her eher liegt. Um mich fortzubilden, habe ich Anfang April einen 4-Tageskurs absolviert – Teuer, aber eine gute Investition für die Zukunft ;-)

Wie oben erwähnt, bin ich abends meist in oder um die Gemeinde unterwegs. Dienstag ist immer Hauskreistag; im Moment gehöre ich zu zwei verschiedenen, jeder abwechselnd alle 2 Wochen. Beide sind in der sogenannten „Frontline“-Altersgruppe angesiedelt, dass ist die Gruppe für die 25-35 Jährigen der Hillsong-Church. So bekommen wir uns gegenseitig oft zu sehen, sei es durch Wochenendaktivitäten, Sonntags in der Gemeinde oder eben unter der Woche. Sonntags gehe ich mittlerweile immer in den 8.00 Gottesdienst und den 18.00 GoDi. Allen (und besonders Musikern), die bei 8 Uhr aufstöhnen, sei gesagt: Startschuss für die Proben ist meist 1,5 – 2 Stunden vor Gottesdienstanfang… Der 8 Uhr GoDi ist recht entspannt, und mehr für Familien gedacht, während der 18 Uhr GoDi deutlich auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist – das lässt sich gut an der Musik erkennen: Morgens sehr akustisch (fast Mumford & Sons – mäßig), abends kommt man sich mehr wie in einem Rockkonzert oder ner Disco vor. Das Gute ist: In beiden wird Jesus gepredigt und die Prediger sind wirklich gut J Soviel zum Sonntag. Unter der Woche helfe ich immer noch bei der „Songwriting Masterclass“ mit, einem Treffen für Songwriter in der Gemeinde. Dort hatten wir vor einer Weile Brooke Fraser („Something in the Water“) und Jonas Myrin („Day of the battle“) zu Besuch. Die beiden haben in einer entspannten Runde über ihre Erfahrungen in ihrem Handwerk geredet – unglaublich gut. Mittwoch Abend nehme ich an einem Abendkurs teil, der mit „Search for Life“ betitelt ist – im Prinzip eine Art Glaubensgrundkurs, der stark auf das Thema „Identität“ und die eigene Gottesbeziehung abzielt. Da sind mir bisher einige Kronleuchter aufgegangen und ich bereue kein Stück, mich dafür angemeldet zu haben. Ihr seht: Mir gefällt es hier gerade sehr gut und ich bin sehr dankbar, dass Gott mich hierher geführt hat (und gerade führt).

Ansonsten fröne ich weiterhin dem Liederschreiben und lese gerade extrem viel, vor allem christliche Literatur (geht viel einher mit dem oben beschriebenen Abendkurs). Meinen Geburtstag habe ich im Kreise meiner Freunde hier gefeiert – jeder hat was zu essen mitgebracht, sehr gut! Dank meiner Eltern durfte ich noch die Blueslegende Buddy Guy  live im Sydney Opera Haus sehen – der Hammer: 77 Jahre und kein Stück müde.

Im Inneren des weltberühmten Postkarten-Motivs.
Wie geht es nun weiter? Also: Wie gesagt ist mein Visum für ein Jahr gültig, das heißt bis Februar 2015 darf ich mich legal in Australien aufhalten. Mittelfristig spiele ich gerade mit dem Gedanken, ein drittes Jahr zu machen, oder vielleicht einen „richtigen“ Abschluss der Theologie hier zu erwerben. Ist aber noch Zukunftsmusik (beides braucht $). Langfristig ist mein Plan, wieder nach Deutschland zurückzukommen – und die positiven Worte, die ich von vielen von euch immer wieder bekomme, lassen mich auf diesen Weg mit Freude blicken. Im Moment habe ich jedoch den Eindruck, dass mein himmlischer Vater das Kapitel „Australien“ mit mir noch nicht abgeschlossen hat, und er hat das erste und letzte Wort in meinem Leben.
 
So komme ich nun zum Ende des längst überfälligen Updates. Vielen Dank fürs Lesen und eure Unterstützung, sei es im Gebet, eMails oder auf dem monetären Weg. Ich bete für euch!

Beste Grüße aus Tralien,
Sven

Mittwoch, 25. Dezember 2013

2013 geht zu Ende

Liebe Freunde!

Was für ein Jahr! Hier nun der letzte Bericht für 2013 – es ist ne Menge passiert in den letzten 3 Monaten, dazu gleich mehr. Zuallererst natürlich wieder ein riesiges Dankeschön für eure Unterstützung, sei es durch Gebet oder Spenden – Danke! Nun aber los :-)

Den Löwenanteil der Zeit hat natürlich wieder das Leben am College eingenommen. Das zweite Semester meines zweiten Jahres hier war voll mit Prüfungsleistungen und allerlei spaßigen Sachen. Da ich ja mit dem Songwriting weiter gemacht habe, ging da viel Energie rein, dieses Semester auch deutlich mehr mit anderen Songwritern zusammen – mit besseren Ergebnissen, wie ich finde. Ein paar Hörproben gibt es unter https://soundcloud.com/bensvuettner. Es ist ein recht bunter Mix, ich hoffe euch gefällt‘s! Da Songs live gespielt doppelt so gut sind (besonders, wenn’s die eigenen sind ;-), habe ich oft auf einer Art „Open Mic“-Bühne gespielt, die wir im Rahmen des Colleges eingerichtet haben – gute Erfahrungen und ein bisschen deutsche Liedkultur haben wir dort auch eingebracht („Du bedeutest mir alles“ vom Samuel Harfst). Außerhalb des Colleges hab ich noch übers Semester hinweg Gesangsunterricht genommen und an meiner Engelsgleichen Stimme gefeilt – bis zur Oper ist es noch ein weiter Weg, und ich bin froh, hier von wirklich guten Leuten lernen zu können. Ein besonders Schmankerl war das Aufnehmen in einem semi-professionellen Studio für eine befreundete Songwriterin. In dem Bild weiter unten sind Mikrofone im Wert von 4000€ versteckt. Wer sie findet, darf sich freuen...
Ist sie nicht wunderschön?
Es gab natürlich auch Fächer, die nicht mit Musik zu tun hatten. Favoriten waren dort „Neues Testament“ (NT) und „Theologie“. In NT haben wir den Römerbrief und das Lukas-Evangelium näher unter die Lupe genommen – beides sind Bücher voller großer Konzepte und genialer Einsichten über einen genialen Gott. Mit dem Hintergrundwissen gehe ich jetzt anders an Bibeltexte heran. In Theologie sind wir verschiedene Glaubensansichten durchgegangen und haben sie hinterfragt. Bei manchen Themen waren die Diskussionen sehr lebhaft, und immer gewinnbringend ;-) Es hat meine Perspektive sehr verändert, von Leuten anderen christlichen Richtungen zu hören und trotzdem zu wissen, dass das Vertrauen in Jesus Christus immer die gemeinsame Basis für unseren Glauben ist – und wir nicht bei allen Themen immer 100% einer meiner Meinung sein müssen. 

Im Gemeindeleben war auch viel los – über das Jahr hinweg hab ich mich ja in einem der vielen Gemeindeableger eingesetzt. Das war gerade die letzten Wochen sehr aufregend: Der Lobpreis wurde immer besser, und konstant immer mehr Leute, die neu in die Gemeinde kommen. Mit den Leuten komme ich dort sehr gut zurecht. Hier ein Bild aus dem „Cinema 7 – A Touch from Heaven“.
Welcome Home - MacQuarie Extension Service
Ende November war wieder die Männerkonferenz („Men’s Conference“)… Höhepunkt war diesmal ein Pastor mit Höhenangst auf einem Hochseil ;-) Und auch als Deutsche haben wir die Situation genutzt und den Hauptpastor von Hillsong Deutschland, Freimuth Haverkamp, zu einem Interview eingeladen (siehe Foto). Gemeinsam mit den Schweizern und Österreichern konnten wir einfach mal direkt hören, was in Hillsong Deutschland so los, echt gut. Und auch während des Semesters haben wir uns wieder mehrmals getroffen, mit Grillen, Gemeinschaft und Gebeten für uns und unser Heimatland. Grandios eine lustige Truppe – siehe Bild :-)
Die Deutschen - viel und laut!
Auf der Arbeit ist so weit auch alles in Butter. Jetzt haben wir gerade 2 Wochen Betriebsferien und am 6.1. geht’s weiter. Einen neuen Verkaufs-Mitarbeiter haben wir dazubekommen, einen Iren, der als Hobby StandUp-Komödien macht. Nur so viel: Es wird nie zu ernst ;-) Nächstes Jahr werde ich dort neben dem Verkaufsjob noch Qualitätsmanagement und Training der neuen Mitarbeiter übernehmen. Hier ein Bild mit allen Mitarbeitern
Meine Arbeitskollegen bei CI Scientific.
Was sonst? Sicher habt ihr von den Buschfeuern mitbekommen, die um Sydney gewütet haben. Bis zu den Feuern waren es zwar noch 1,5 Stunden, aber an ein paar Tagen sind hier schon dicke Rauchschwaden rübergezogen. Das ganze ging für ungefähr eine Woche; als es dann kühler wurde, wurden die Feuer dann auch weniger. Stattgefunden hat das alles in den Blue Mountains, wo wir ein paar Wochen davor noch gemütlich gewandert sind und gegessen haben.
So laufe ich jeden Tag hier rum.
Australisch-standesgemäß haben wir auch den Strand heimgesucht; Sanddünen-surfen und Baden inklusive – hier ein Panorama-Foto.
Nicht das beste Wetter, aber genialer Strand (Big Marley Beach im Roay National Park).
Außerdem mussten Jan und ich uns von unserem geliebten Auto trennen. Bis zum Schluss konnten wir uns nicht auf einen Namen einigen und schwankten zwischen „Frank“ und „Shadowfax“ (zu Deutsch: „Schattenfell“). Wie dem auch sei, Schattenfell ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen.
In Memoria Shadowfax aka Frank. We miss you!
Weihnachten war (bzw. ist) wieder eine geniale Zeit. Wir haben gerade 2 Backpacker zu Besuch und da viele College-Studenten über die Festtage hierbleiben, reiht sich eine Feier an die andere. So viel Essen gabs lange nicht ;-) Am 24sten waren wir tagsüber noch in der Stadt, und nach dem Gottesdienst haben wir in unserem Haus den Abend mit einem fürstlichen Büffet genossen (sogar Truthahn gabs). Zugesagt haben 13 Leute, gekommen sind 39 ;-) Genial, spät und sehr gesellig (siehe Video - es ist ein bisschen dunkel, aber zum Eindruck bekommen reichts). Und überhört einfach meine Kommentare :-)
  
Gestern (also am 25.12.) gings dann nochmal zum Gottesdienst, und danach zu 2 Familien zum Lunch bzw. Dinner, wo ich von einem Brasilianer Grill-Skills abgucken konnte ;-) Die nächsten Tage werde ich genießen, mit Freunden ein paar Ausflüge machen und das nächste Jahr vorbereiten. Auf dem Bild seht ihr die Hillsong Church in der „Weihnachtsmontur“, mit Beleuchtung auf dem ganzen Parkplatz.
Hillsong Church bei Nacht in voller Weihnachtsbeleuchtung...





... und beim Weihnachtsgottesdienst am 25.12. um 10.45 morgens.
A propos 2014: Neuigkeiten hatte ich ja angekündigt und da will nun geliefert werden J Ein bisschen Hintergrund muss sein, also: Wie gesagt habe ich gerade mein 2tes Jahr am College abgeschlossen und habe mich, anders als noch Mitte des Jahres gedacht, auf ein 3tes Jahr College beworben. Im Zuge der Bewerbung habe ich aber gemerkt, dass es jetzt gerade erstmal nicht an der Zeit, ein 3tes Jahr zu machen. Ungeachtet dessen (also ob ich am College bin oder nicht), ist diese Gemeinde im Moment mein geistliches zu Hause, meine Familie, in der ich persönlich in meiner Beziehung mit Jesus wachse. Anstatt also nach Deutschland zurückzugehen, habe ich die Bewerbung für das 3te erstmal zurückgezogen und werde ich das kommende Jahr nutzen, um finanziell anzusparen und die letzten 2 Jahre ein wenig „sacken zu lassen“. Das nächste Jahr wird also anders aussehen als die vergangenen beiden und ich bin recht gespannt ;-) Das waren sie auch schon, die aufregenden Neuigkeiten – ihr seht also: Noch mehr Zeit hier in Down Under für mich und mehr Zeit für euch, hier vorbeizuschauen ;-) Sagt Bescheid!


So weit erstmal. Zum Ende dieses Jahres möchte ich jedem persönlich (so persönlich es eben geht ;-) auf jeden Fall ganz ausdrücklich (mit Ausrufezeichen und Unterstreichung) für deine Unterstützung danken, sei es durch Gebet, Gespräche, Spenden etc. Es war großartig, viele von euch im Sommer nach langer Zeit wieder einmal persönlich zu sehen und mit euch zu reden – vielen Dank! Genieß deine Tage „zwischen den Jahren“ und ich wünsch dir viel Erfolg + Gesundheit für dein 2014. Folgender Spruch für dich (nachzulesen in der Bibel in Psalm 37,4-6):

„Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem HERRN und warte auf ihn.“

In diesem Sinne: Egal wo Du bist und was du machst, wünsche ich Dir Gottes Segen und Alles Gute für 2014! Wie immer freue ich mich, von Dir zu hören und zu erfahren, was in deinem Leben (Neues) los ist.

Dein / Euer Sven aus Tralien

Freitag, 27. September 2013

Wieder zurück in Australien

Liebe Freunde!

Es wieder Zeit für ein Update aus Down Under – das Leben hier ist und bleibt sehr interessant J Zuerst natürlich wieder ein ganz großes „Dankeschön“ an alle Beter und Spender! Trotz der Entfernung kommen beide hilfreich hier an J Also, auf geht’s…

DAS Highlight dieses Jahres hatte ich im letzten Bericht aus Platzgründen nicht mit aufgenommen: Im Juli / August war ich nach 1,5 Jahren Australien endlich wieder mal auf deutschem Boden und habe dies sehr genossen. Alle Begegnungen sprengen den Rahmen, daher die Eckdaten: 4 Wochen war ich in Deutschland und davon immerhin 6 Tage zu Hause (es gab aber genug Zeit mit der Familie!). Die restliche Zeit habe ich mit Zug und Auto (danke Felix) die Republik bereisen und viiiielen Freunden wieder mal persönlich „Hallo“ sagen können. Neben vielen langen Nächten, versunken in tiefen Gesprächen waren die Highlights sicher der Besuch der beiden Hillsong Gemeinden (Düsseldorf und Konstanz), ein Wiedersehen mit Freund und Mentor Marcus Rose und eine großartige Hochzeit in hohen Norden. Und Zeit bei meinen Großeltern, Tanten und Onkeln. Und Treffen mit Freunden in Sindelfingen. Und in Kiel. Und in Tübingen. Und und und – ihr seht: Eine großartige Zeit und bin voller Vorfreude auf ein erneutes Wiedersehen J Als der Flieger dann wieder zurück nach Hause ging (kompakte 24h Reise von Hamburg über Dubai nach Sydney), war schon ein bisschen Abschiedskummer dabei.
Wieder in Australien angekommen, ging der College- und Gemeindealltag aber auch gleich wieder voll los. Praktikum bei CityCare (der diakonischen Einrichtung der Hillsong Church), Leiten des Tontechnik-Teams in einem der Satellitengemeinden (MacQuarie!), Helfen bei der „Songwriting Masterclass“ im Rahmen der wöchentlichen Musikteamtreffen etc. Langweilig wird’s hier auf jeden Fall nicht. Die Unterrichtsfächer sind alle neue (verglichen zum letzten Semester) und weiterhin sehr interessant – Highlights sind die hitzigen Diskussionen in Theologie und wirklich augenöffnende Einblick in den Römerbrief. Die musikalische Seite der Medaille ist weiterhin Songwriting, und das läuft erfreulicherweise sehr gut J Im Moment habe ich 2,5 Songs fertig und ein paar „in der Pipeline“. Teil des Stundenplans ist auch das sogenannte „Performance Showcase“, eine Art offene Bühne für jeden, der einen musikalischen Beitrag präsentieren möchte. Ist auf jeden Fall lehrreich, eigene Songs zu präsentieren und Publikumsfeedback zu bekommen ;-)

Auch das Gemeindeleben steht hier nie still, Höhepunkt ist das gerade erscheinende Album der Hillsong-Jugend, betitelt „Young + Free“. Wenn ihr die Chance habt, holt es euch / ladet es runter – die Musik ist extrem ohrwurmig und radiotauglich. Anfang November findet die nächste Männerkonferenz statt, in der wir sicherlich mit unserem Haus bei den Dodgeball-Meisterschaften antreten werden. Und wir treffen uns weiterhin regelmäßig mit den Deutschen vom College hier vor Ort – geniale und große Truppe, siehe Bild. So fern ist Deutschland doch nicht :-)
Apropos Haus: Wir haben ein paar neue Gesichter dazubekommen und die Atmosphäre ist gerade sehr gut und ich genieße es richtig, mit diesen tollen Menschen zusammenleben zu können. Auf dem Foto seht ihr einen eher unernsten Versuch, uns ansehnlich zu präsentieren. Von links nach rechts: Jan (Deutschland), Jared (Südafrika), Lukas (Schweiz), Sven (Deutschland), Ben (Deutschland), Aaron (USA), Timo (Deutschland), liegend: Olli (Timos Bruder und zu Besuch). Lustige Truppe, für alle Späße zu haben, seien es Fußballturniere, Grillabende, gemütliche Runden am See oder schweißtreibende Sportübungen.
Und: Ich bin sehr froh, nach 1,5 Jahren Doppel- und Dreierzimmer wieder meine eigenen 4 Wände zu haben. Der Ausblick ist echt schick.
Arbeits-mäßig läuft es nach wie vor gut: Ich habe immer noch meinen Job im Verkauf bei CI Scientific und ab und zu gehe ich mit Jared auf die Straße zum musizieren. Alles in allem komme ich über Runden und ein bisschen was übrig ist immer J Bei CI stellen wir gerade wieder neue Leute ein.

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Es wird Frühling, was hier heißt : Temperaturen über 30°C, Buschfeuer und oft kräftiger Wind. In der Gemeinde herrschen meist eisige Temperaturen von gefühlten 15°C (real 18…20°C) – an den Umschwung muss ich wieder gewöhnen. Ansonsten helfe ich noch einer befreundeten Songwriterin beim Aufnehmen ihres ersten Albums – die erste Session war schon und ich bin sehr gespannt auf das Endergebnis!

Das wars auch schon wieder – Danke fürs Lesen und ich hoffe, ihr konntet bei dem Einblick in meine Welt ein wenig schmunzeln ;-) Vielen Dank nochmal für alle Unterstützung im Gebet und in Spenden. Bitte betet für Weisheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen und durchzuziehen und für eine gehörige Portion Mut. Ein kleines Update in Richtung Zukunft kommt bald. 

Euer Sven aus Tralien