Freitag, 27. September 2013

Wieder zurück in Australien

Liebe Freunde!

Es wieder Zeit für ein Update aus Down Under – das Leben hier ist und bleibt sehr interessant J Zuerst natürlich wieder ein ganz großes „Dankeschön“ an alle Beter und Spender! Trotz der Entfernung kommen beide hilfreich hier an J Also, auf geht’s…

DAS Highlight dieses Jahres hatte ich im letzten Bericht aus Platzgründen nicht mit aufgenommen: Im Juli / August war ich nach 1,5 Jahren Australien endlich wieder mal auf deutschem Boden und habe dies sehr genossen. Alle Begegnungen sprengen den Rahmen, daher die Eckdaten: 4 Wochen war ich in Deutschland und davon immerhin 6 Tage zu Hause (es gab aber genug Zeit mit der Familie!). Die restliche Zeit habe ich mit Zug und Auto (danke Felix) die Republik bereisen und viiiielen Freunden wieder mal persönlich „Hallo“ sagen können. Neben vielen langen Nächten, versunken in tiefen Gesprächen waren die Highlights sicher der Besuch der beiden Hillsong Gemeinden (Düsseldorf und Konstanz), ein Wiedersehen mit Freund und Mentor Marcus Rose und eine großartige Hochzeit in hohen Norden. Und Zeit bei meinen Großeltern, Tanten und Onkeln. Und Treffen mit Freunden in Sindelfingen. Und in Kiel. Und in Tübingen. Und und und – ihr seht: Eine großartige Zeit und bin voller Vorfreude auf ein erneutes Wiedersehen J Als der Flieger dann wieder zurück nach Hause ging (kompakte 24h Reise von Hamburg über Dubai nach Sydney), war schon ein bisschen Abschiedskummer dabei.
Wieder in Australien angekommen, ging der College- und Gemeindealltag aber auch gleich wieder voll los. Praktikum bei CityCare (der diakonischen Einrichtung der Hillsong Church), Leiten des Tontechnik-Teams in einem der Satellitengemeinden (MacQuarie!), Helfen bei der „Songwriting Masterclass“ im Rahmen der wöchentlichen Musikteamtreffen etc. Langweilig wird’s hier auf jeden Fall nicht. Die Unterrichtsfächer sind alle neue (verglichen zum letzten Semester) und weiterhin sehr interessant – Highlights sind die hitzigen Diskussionen in Theologie und wirklich augenöffnende Einblick in den Römerbrief. Die musikalische Seite der Medaille ist weiterhin Songwriting, und das läuft erfreulicherweise sehr gut J Im Moment habe ich 2,5 Songs fertig und ein paar „in der Pipeline“. Teil des Stundenplans ist auch das sogenannte „Performance Showcase“, eine Art offene Bühne für jeden, der einen musikalischen Beitrag präsentieren möchte. Ist auf jeden Fall lehrreich, eigene Songs zu präsentieren und Publikumsfeedback zu bekommen ;-)

Auch das Gemeindeleben steht hier nie still, Höhepunkt ist das gerade erscheinende Album der Hillsong-Jugend, betitelt „Young + Free“. Wenn ihr die Chance habt, holt es euch / ladet es runter – die Musik ist extrem ohrwurmig und radiotauglich. Anfang November findet die nächste Männerkonferenz statt, in der wir sicherlich mit unserem Haus bei den Dodgeball-Meisterschaften antreten werden. Und wir treffen uns weiterhin regelmäßig mit den Deutschen vom College hier vor Ort – geniale und große Truppe, siehe Bild. So fern ist Deutschland doch nicht :-)
Apropos Haus: Wir haben ein paar neue Gesichter dazubekommen und die Atmosphäre ist gerade sehr gut und ich genieße es richtig, mit diesen tollen Menschen zusammenleben zu können. Auf dem Foto seht ihr einen eher unernsten Versuch, uns ansehnlich zu präsentieren. Von links nach rechts: Jan (Deutschland), Jared (Südafrika), Lukas (Schweiz), Sven (Deutschland), Ben (Deutschland), Aaron (USA), Timo (Deutschland), liegend: Olli (Timos Bruder und zu Besuch). Lustige Truppe, für alle Späße zu haben, seien es Fußballturniere, Grillabende, gemütliche Runden am See oder schweißtreibende Sportübungen.
Und: Ich bin sehr froh, nach 1,5 Jahren Doppel- und Dreierzimmer wieder meine eigenen 4 Wände zu haben. Der Ausblick ist echt schick.
Arbeits-mäßig läuft es nach wie vor gut: Ich habe immer noch meinen Job im Verkauf bei CI Scientific und ab und zu gehe ich mit Jared auf die Straße zum musizieren. Alles in allem komme ich über Runden und ein bisschen was übrig ist immer J Bei CI stellen wir gerade wieder neue Leute ein.

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Es wird Frühling, was hier heißt : Temperaturen über 30°C, Buschfeuer und oft kräftiger Wind. In der Gemeinde herrschen meist eisige Temperaturen von gefühlten 15°C (real 18…20°C) – an den Umschwung muss ich wieder gewöhnen. Ansonsten helfe ich noch einer befreundeten Songwriterin beim Aufnehmen ihres ersten Albums – die erste Session war schon und ich bin sehr gespannt auf das Endergebnis!

Das wars auch schon wieder – Danke fürs Lesen und ich hoffe, ihr konntet bei dem Einblick in meine Welt ein wenig schmunzeln ;-) Vielen Dank nochmal für alle Unterstützung im Gebet und in Spenden. Bitte betet für Weisheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen und durchzuziehen und für eine gehörige Portion Mut. Ein kleines Update in Richtung Zukunft kommt bald. 

Euer Sven aus Tralien

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