Sonntag, 11. November 2012
Ein Jahr geht zu Ende - ein neues kommt ;-)
Samstag, 4. August 2012
Es geht wieder los
Mittwoch, 13. Juni 2012
Das erste Semester geht zu Ende...
hier nun wieder ein Update aus „Down Under“! Bevor ich loslege, natürlich erstmal wieder vielen Dank für eure Unterstützung, sei es im Gebet oder durch eure Spenden. Beides kommt hier an und ich kann es sehr gut gebrauchen :-) Vielen Dank!
xNun zu der wohlverdienten Woche Urlaub: Die habe ich viel mit meinen WG-Kumpanen unternommen. Nächtelange „Saboteur“-Spiele, sportliche Aktivitäten und einen Ausflug in die Stadt. Dort war eine Kunstaustellung im Hafen, bei der viel mit Licht rumgespielt wurde. Highlight war sicherlich das „einfallende Opernhaus“:
Freitag, 4. Mai 2012
Es kehrt wieder Ruhe ein...
Neben dem Rasenmähen ist auch Fußball eine gute Möglichkeit, sich fitzuhalten. Zusammen mit ein paar anderen Leuten aus dem Semester haben wir schon 2, 3 Mal das runde Leder gekickt. Noch dazu habe ich wieder das Joggen aufgenommen :-)
Dienstag, 13. März 2012
Die ersten Wochen in 'Stralia
Nun ist es schon wieder eine (zu lange) Weile seit dem letzten Update aus „Down Under“ her (hüstel), also höchste Zeit für ein paar frische Infos, denn in den letzten 6 Wochen ist hier viel passiert. Glaubt mir: Ich würde noch gern gaaanz viel mehr schreiben!
Zuerst aber wieder ein herzliches „Danke!“ für alle Gebete, Spenden und die vielen Mails nach dem ersten Eintrag – es ist sehr ermutigend, von euch zu hören!
Nachdem in den ersten drei Wochen kein Tag wie der andere war, ist mittlerweile (Gott sei Dank!) eine gewisse Routine eingekehrt. Eine normale Woche sieht in etwa wie folgt aus:
Montag ist zum Glück recht entspannt – was nach dem Sonntag auch bitter nötig ist (siehe unten). Ich bin erst zum Mittagsgottesdienst an der Gemeinde. Alle diese Gottesdienste (also auch Dienstag + Mittwoch) sind für alle Studenten aus dem College. So sind es also jedes Mal ca. 800 Leute.Der Nachmittag ist frei (=Gitarre). Neben Gitarre nutze ich die Zeit auch für die Hausaufgaben, denn davon gibt es schon ein paar. Abends ist dann Bandprobe – dort spielen wir verschiedene Coversongs in einer festen Band. Gestern haben wir eine Art Generalprobe absolviert. Sehr spaßig!
Dienstag ist voll mit Vorlesungen. Morgens zum Thema „Personal Leadership“ (in etwa: Persönliche Weiterentwicklung) und nachmittags zum Thema „Old Testament Introduction“ (Einführung in das Alte Testament). Beides sehr interessante Fächer! Gerade beim Alten Testament ist es unglaublich hilfreich, dass mal systematisch durchzugehen, denn es steckt so viel dahinter! Abends ist dann alle zwei Wochen Hauskreis. Hier treffen wir uns in einer kleineren Gruppe, um uns über verschiedene Dinge auszutauschen, Spaß zu haben, zu beten, etc.
Mittwoch kann am ehesten als ein „ganz normaler Tag“ beschrieben werden: Morgens hab ich frei (=Gitarre) und nach dem Mittagsgottesdienst geht es am Nachmittag mit Vorlesung und Seminar zum Thema „Worship Band“ und „Musical Excellence“ weiter. Die Namen verraten es schon: Hier dreht sich alles rund um das Thema „Musik“ – und es gab schon viele sehr gute und Augen öffnende Momente! Es ist cool zu sehen, was alles hinter Musik steht und was es in Menschen bewirken kann. Der musikalische Tag schließt mit einem freiwilligen Seminar zum Thema Songwriting – letzte Woche haben wir uns das erste Mal getroffen und ich bin voller Vorfreude auf diese Zeit!
Donnerstag: Morgens passe ich als Teil der „Sisterhood“ auf 1-2 jährige Kinder auf. Habe ich bisher noch nicht gemacht, aber bisher ist es sehr, sehr spaßig! Mittags ist meist frei. Nachmittags ist ein Seminar in „Personal Leadership“ und abends Team Night am SouthWestCampus – kurz zur Erläuterung: Am Sonntag helfe ich in einem Gottesdienst mit, der an einem anderen Standort der Hillsong Gemeinde in Sydney ist (ca. 40 min Autofahrt von meinem Haus). Um dort mit den Leuten auch mal außerhalb des Sonntags etwas zu tun zu haben, treffen wir uns eben am Donnerstagabend.
Freitag: Frei (=Gitarre ;-)
Samstag: Morgens + mittags „Street Teams“. Das ist ein Teil der Hillsong CityCare. Praktisch machen wir dort folgendes: Wir gehen in sozial schwache Viertel, um Leute zu besuchen, mit ihnen in Kontakt zu kommen und ihnen zu helfen. Auf diese Weise sind schon viele gute Gespräche entstanden. Der Rest des Tages ist meist frei. In Zukunft werde ich dort aber mein Glück als Straßenmusiker in und um Sydney versuchen ;-)
Sonntag: Der anstrengendste Tag. 5:30 Uhr aufstehen, um zu den Gottesdienten zu fahren, bei denen ich helfe. Ein Bild von dem Gebäude seht ihr unten, im Grunde ist es eine umgebaute Lagerhalle. Die Gottesdienste sind um 9.00 und 11.00 Uhr, gegen 14.00 bin ich meist wieder zu Hause. Der Nachmittag ist dann frei und um 18.00 Uhr besuche ich dann den Gottesdienst in der Hauptgemeinde der Hillsong Church auf dem Hills Campus.
Die Hillsong Gemeinde (ein Bild von außen siehe unten. „Hope for humanity“ heißt „Hoffnung für die Menschheit“) selbst ist sehr lebendig und hier ist immer irgendwas los. Ein paar Beispiele: Anfang Februar war „Vision Sunday“; an diesem Sonntag haben die beiden Hauptpastoren und Gründer der Gemeinde, Brian und Bobbie Houston, die Vision für 2012 vorgestellt und in einem Treffen kurz danach noch mal etwas erläutert. Das Jahr 2012 steht unter dem Motto „Welcome Home“ (Willkommen zu Hause) und basiert auf der Bibelstelle Epheser 2,19ff. Kurz gefasst: Jeder soll sich hier wie zu Hause fühlen und in der Gemeinde wie in einer Familie leben wollen / können. Bisher gelingt das auch ganz gut ;-) Die Atmosphäre hier ist sehr freundlich und offen. Und nach nunmehr 2 Monaten hier haben sich auch schon ein paar tiefere Freundschaften entwickelt.
Was gibt es noch aus der Gemeinde zu berichten? Während meiner Zeit gab es bereits zwei Taufgottesdienste. Im ersten haben sich sage und schreibe 405 Leute (!) für die Taufe entschieden. Auf dem Bild seht ihr das Taufbecken und dahinter die Bühne – sehr gut gelöst und echt cool.
Die nächsten zwei Wochenenden stehen ganz unter dem Zeichen der “Colour Conference 2012”. Das ist eine Konferenz speziell für Frauen – und wir Männer tun an allen Ecken und Enden unser Bestes, damit sie eine richtig gute Zeit haben! Die letzten zwei Wochen wurde hier richtig Alarm gemacht, so dass nun jeder motiviert dort rein geht.
In unserem Haus gehen die Dinge nun auch einen normalen Weg. Ein bisschen Organisation und Absprache hilft bei insgesamt 9 Leuten (wir haben einen Dauergast) und die Hausgemeinschaft findet sich. Es haben sich schon echt gute Gespräche ergeben, viele Filmabende und ein Geburtstag (in den nächsten 5 Wochen haben wir insgesamt 4 davon). Auch mit 3, 4 Leuten aus dem College entwickeln sich echt gute Freundschaften, und auch hier geht es international zu: Jan aus Deutschland, Steffan aus Wales (UK), Zander aus Südafrika, Alex aus Amerika… Wir verbringen viel Zeit zusammen und beten oft füreinander.
Was gibt es sonst noch zu berichten? Ein kleiner „Newsticker“:
- Die Australier: Sind sehr offen und freundlich und irgendwie kann man mit jedem ins Gespräch kommen
- Das Wetter: Ist einfach unvorhersehbar: Von den Fluten kriegen wir hier nicht viel mit, aber 2 Wochen lang täglicher Wechsel von sintflutartigen Regenfällen und strahlendem Himmel ist nervig
- Die Klimaanlagen: Sind viel zu kalt eingestellt – Normalfall ist: Draußen 33°C und gefühlte 60% Luftfeuchtigkeit, drinnen 18°C und 20%. Die Erkältung, die ich schon seit längerer Zeit mit mir rumschleppe, geht da nicht wirklich weg…
- Das Internet: Hat bisher noch nicht in unser Haus gefunden. Die erste Gesellschaft, die wir gefragt haben, hat nach 4 Wochen rausgefunden, dass sie unsere Region nicht abdecken
- Die Kakerlaken: Bisher habe ich 21 Kakerlaken getötet (Inoffizieller Name: „Cockroach Kill Count“), davon eine um 3 Uhr nachts (ja, in meinem Bett) und eine mit dem Fuß der Kinderstunde in der Gemeinde. Super widerlich, die Viecher.
Bevor ich schließe, noch ein kleiner Rückblick auf die Gebetsanliegen vom letzten Mal. An dieser Stelle natürlich noch einmal ein großes „Danke!“ für eure Begleitung im Gebet – es tut sich wirklich was. Am College ist davon viel zu sehen!
- Vision: Es wird – In der letzten Zeit ist hier viel geschehen und ich blicke voller Zuversicht in die Zukunft. Aber bitte: Bleibt weiter dran!
- Einlassen: Ist definitiv passiert. Nach einem etwas schwierigen „Schockmoment“ fühl ich mich hier sehr wohl und genieße die Zeit hier.
- Hausgemeinschaft: Definitiv in die Tiefe gewachsen – gute Gemeinschaft und einfach coole Leute!
Wenn ihr mich im Gebet weiterhin unterstützen wollt, dann am liebsten für folgende drei Dinge:
- Vision (siehe oben)
- Gesundheit: Wie gesagt, die Erkältung hält sich hartnäckig. Am Montag war ich beim Arzt und habe nun Medikamente verschrieben bekommen. Betet für Heilung!
- Musik: Hier ist viel los (Unterricht, Straßenmusik, Songwriting). Bitte betet für viele lehrreiche Momente, dass ich an den Herausforderungen wachse und meine Gabe optimal für Gottes Reich einsetze.
Das war‘s auch schon wieder – ich freue mich, von euch zu hören und eure Fragen zu beantworten. Euch allen eine gute Zeit und viel Freude in dem, was ihr gerade tut!
Euer Sven aus Tralien
Donnerstag, 2. Februar 2012
Ankunft in "Down Under"
Einige Tage sind nun schon ins Land gegangen und viele haben schon nachgefragt, wie es denn „hier unten“ in Down Under so ist – Die Antwort: Großartig! Daher hier nun das erste „offizielle Lebenszeichen“. In den letzten 2 Wochen ist hier schon viel passiert und ich versuche in diesem Blog zwei Sachen: 1. Viel erzählen und 2. mich kurz fassen ;-)
Vorher bedanke ich mich aber ganz herzlich bei euch für eure Gebete (Gebetsanliegen siehe unten), euer Vertrauen und eure Spenden! Ich war sehr überrascht und überwältigt, als ich die Kontoauszüge sah! Danke!
Zuerst zur Reise. Die war vor allem eins: Lang. Von meiner Familie begleitet, ging es nachmittags in Hamburg in Richtung Dubai los (6 h Flug) und von da aus nach Sydney (14 h). Vor allem der zweite Flug war seeehr langwierig: Auch nach 2 Filmen und 5 h Schlaf war der Flughafen Sydney noch nicht „in Sicht“. Nach den üblichen Zoll- und Passkontrollen konnte ich dann endlich wieder meine unbeschädigte (Gott sei Dank) Gitarre in Empfang nehmen. Zusammen mit 2 anderen Collegestudenten wurde ich dann gegen 2 Uhr nachts lokaler Zeit in meinem neuen zu Hause abgesetzt (siehe Bild links). Wundert euch nicht über den Ort: Glenwood ist einer der zahlreichen Vororte von Sydney.
Gleich am ersten Wochenende ging es dann natürlich zum Gottesdienst in die Hillsong Gemeinde. Und ja, es ist cool :-) Die Gemeinde hat pro Sonntag drei Gottesdienste (9, 11 und 18 Uhr) und ist echt riesig. In das „Main Auditorium“ passen ca. 2500 (?) Leute (Foto siehe unten). Der ganze Gottesdienst ist sehr professionell aufgezogen: Fancy Musik, klare Predigt, das Ganze von Kameras und Videopräsentationen begleitet – da fehlt nix :-) Und es ist schon komisch, die ganzen Leute, die man sonst nur von den DVDs kennt, hier beim Kaffeetrinken um die Ecke zu sehen…
Jeder Student hat neben den Bibelinhalten (die ca. 75% des Schulalltags ausmachen) noch eine Spezialisierung, die die restlichen 25% ausmacht. Ich habe, wie die meisten anderen auch, die Spezialisierung „Worship Music“ gewählt, zu deutsch: Anbetungsmusik. Klingt etwas altbacken, aber wenn ihr mal auf einem Hillsong-Konzert wart, dann wisst ihr es besser ;-) Ich schätze, ungefähr die Hälfte der Leute ist in dieser Spezialisierung eingeschrieben. Die zweite große Gruppe ist „Pastoral Leadership“ – dort dreht sich alles um „klassische“ pastorale Gemeindetätigkeiten, also Gemeindebau, Seelsorge, etc. Neben diesen beiden gibt es noch Tanz, Veranstaltungstechnik und TV+Medien.

Hier nun meine Gebetsanliegen: 1. Das Gott mir eine Vision für mein Leben gibt. 2. Das ich mich voll auf Gottes Wirken einlassen kann – gerade, wenn alles neu ist und 3. Ein gutes Zusammenwachsen der Hausgemeinschaft.
Das war’s für’s erste. Der nächste Post wird höchstens einen Monat auf sich warten lassen. Danke für eure Gebete und euer Vertrauen in das, was ich hier tue!
Euer Sven aus Tralien











